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Beschreibung

Durch den Kubus wird das große Ganze sichtbar

Der Kubus im Haus Weitmar wurde am 8. Mai 2010 in Bochum eröffnet. Ein von Alexander von Berwordt-Wallrabe bewusst gewähltes Datum. Es war vor 65 Jahren der Tag, an dem der 2. Weltkrieg zu Ende ging. Der Krieg, in dem das Gebäude durch Bomben zerstört wurde, das den Bochumern in der Zwischenzeit als Ruine im Park Weitmarer Haus bekannt war und nun die äußere Hülle für einen neuen Kern bildet.

Schon von weitem wirkt der Kubus wie ein frei gelegter, bearbeitet Edelstein, der aus der Landschaft um ihn herum herausragt. Diese Landschaft ist die Parkanlage Haus Weitmar, mit einem sehr seltenen Baumbestand und zahlreichen außergewöhnlichen Skulpturen, die teilweise versteckt, aber nie zufällig auf Entdeckungsreise einladen.

Wenn man sich nähert, erkennt man, wie durch den Kubus der Raum zu dem gegenüberliegenden Gebäude-Ensemble der SituationKunst geschlossen wird. Mehr noch als bisher wird der Park nun endgültig zu einem Kunstareal der besonderen Klasse. Was optisch gilt, ist außerdem auch inhaltlich war: der Kubus ist der dritte Bauabschnitt neben SituationKunst I und II. Alle Gebäude sind Teil einer ungewöhnlichen Kunstsammlung, die der Ruhr-Universität Bochum gehört.

Mit dem Kubus wurde nun ein Ort geschaffen, an dem die Universität fern vom Campus präsentieren, repräsentieren, diskutieren und sogar beherbergen kann. Interdisziplinär – aber immer im Kontext der Kunst werden dort "Weltsichten" gezeigt. Eine permanente Ausstellung, die Landschaften in der Kust ab dem 17. Jahrhundert thematisiert und damit dem Ruhrgebiet vielleicht das zurück gibt, was der Region in der Vergangenheit genommen wurde: Der Blick auf die eigene faszinierende Landschaft.

Impressionen

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