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Beschreibung

Nicht mehr weg zu denken

Die Ruhrtriennale startet dieses Jahr zum 9. Mal und mit ihr Willy Decker seine zweite von drei Spielzeiten. Das Festival, das vor Jahren noch als Experiment begann, ist heute längst etabliert und steht auf Augenhöhe mit den anderen großen Festivals in Europa.

Was die Ruhrtriennale von vielen anderen Festivals unterscheidet sind zunächst einmal die Räume. Die monumentale Stahlkonstruktion der Bochumer Jahrhunderthalle beispielsweise, der offenen Raum und die damit verbundenen kreativen Freiräume waren schon für Gerhard Mortier, dem ersten Intendanten der Ruhrtriennale, der Maßstab für moderne Opernhäuser.

Die alten Industrieanlagen des Ruhrgebiets entfalten einen Sog, der für Regisseure offenbar immer inspirierend wirkt. Für Willy Decker waren diese faszinierenden Räume sogar Grund genug, um mit seiner Maxime zu brechen und dennoch Intendant zu werden. Ein Glück für das Festival, wie der Erfolg seiner ersten Spielzeit zeigte.

Nur die Spielstätten für den Erfolg verantwortlich zu machen, greift jedoch viel zu kurz. Willy Decker nennt drei weitere Erfolgsfaktoren, die über alle Spielzeiten hinweg wichtig waren und letztlich zu der festen Verankerung des Festivals geführt haben.

Zum einen das Publikum, das sich im Ruhrgebiet mit großer Theaterkenntnis gerne auf Neues einlässt. Als zweites die genreübergreifenden Inszenierungen und letztendlich die Eigenproduktionen, die auf Reisen gehen und wie die "Soldaten" in New York zu Botschaftern eines beeindruckenden Ruhrgebiets werden.

Impressionen

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